Die Kultur ist das Identitätsmerkmal Kataloniens. Ein Land dessen Vergangenheit die Essenz des innovativen und weltoffenen Geistes hervorbringt und sowohl  Künstler als auch Unternehmer gleichermaßen antreibt. Von den Tälern der Pyrenäen bis zum Ebrodelta, vom Cap de Creus bis ins katalanische Binnenland erstreckt sich eine kaleidoskopische Landschaft, die Architekten, Bildhauern, Musikern und Malern als Referenzpunkt und Inspiration, gestern wie heute, dient.

Katalonien ist international für seine Künstler bekannt, die das kulturelle Empfinden des 20. Jahrhunderts mitgeprägt haben: die melancholische Welt des frühen Picasso – in Málaga geboren und in Barcelona ausgebildet -, das Symbolhafte Mirós, das Unbewusste Salvador Dalís, das Abstrakte Tàpies und seine Ursprünge in der Künstlergruppe Dau al Set. Architekten, Designer und Schriftsteller stehen ihnen zur Seite und platzieren Katalonien in der Avantgarde der zeitgenössischen Kreation.

Konzerte und Festivals, Museen und Kulturzentren wenden sich mit ihrem Angebot an alle Alters- und Gesellschaftsgruppen und begeistern so ein ständig wachsendes Publikum. In Katalonien sind die neuesten Trends der Museumskunde präsent und lassen die Volkskultur einen Moment der Erneuerung erleben. Dieses lebendige Erbe ist für alle erreichbar und passt sich den unterschiedlichen Formen des Reisens an.

Im Rahmen ihrer Mission, den Frieden, durch Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu fördern, hat es sich die UNESCO zur Aufgabe gemacht, die Hinterlassenschaft unserer Vorfahren als Kultur- und Naturerbe der Nachwelt zu erhalten und gebührend zu schützen.  Neben den, von den einzelnen Ländern diesbezüglich individuell ergriffenen Maßnahmen, interveniert die UNESCO hierbei ganz unmittelbar zum Schutz all jener Kultur- und Naturgüter, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bedeutung die Grenzen eines bestimmen Kulturkreises überschreiten und so Teil des gesamten Welterbes werden. Das katalanische Weltkulturerbe umfasst einzelne Bauwerke, kulturhistorische Stätten, archäologische Ausgrabungen und von Menschenhand geschaffene Orte, denen in historischer, kultureller, anthropologischer oder wissenschaftlicher Hinsicht ein universeller Wert beizumessen ist. In dieser Gruppe finden wir Beispielsweise den Palau de la Música Catalana und das Hospital de Santa Creu i Sant Pau in Barcelona, das Zisterzienserkloster Santa Maria in Poblet, die Werke von Antoni Gaudí, die romanischen Kirchen in Vall de Boí, das archäologische Ensemble des römischen Tarraco in Tarragona und die vorgeschichtlichen Felsmalereien des Mittelmeerbogens der Ibersichen Halbinsel.

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