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10 Katalanische Museen für Insider und Entdecker

Katalonien hat viele berühmte Museen, durch die jährlich um die 11 Millionen Besucher strömen. Publikumsmagneten wie das Teatre-Museu-Dalí und das Museu del FC-Barcelona liefern sich Kopf an Kopf-Rennen im Wettbewerb um die meisten Besucher. Ganz oben in der Liste der meistbesuchten Museen stehen auch die Fundació Miró und das Museu Picasso. Wir könnten diese Liste Kataloniens berühmter Museen noch lange fortführen. Aber wir möchten statt dessen etwas ganz anderes tun. Wir stellen ihnen 10 erstaunliche, berührende, historische, freakige, heimatkundliche, spleenige, moderne und urkatalanische Museen vor, die zum Teil aus privaten Initiativen heraus entstanden sind. Mit den oben genannten Giganten unter den katalanischen Museen, können sich deren Besucherzahlen sicherlich nicht messen. Dafür verführen Sie ihre Besucher zu Reisen durch die Zeit, schärfen den Blick für den Zauber des Alltäglichen, die Schrecken der Geschichte und die Schönheit der kleinen Dinge, die im Begriff sind in Vergessenheit zu geraten.

Die Auswahl der Museen verdanken wir den Experten für Kommunikation und Alternativen Tourismus von Kiribatis, deren Arbeit unsere Beiträge zum Nachhaltigen Tourismus in der einen oder anderen Form immer wieder inspiriert. Die Originalversion des Artikels finden Sie hier.

Barcelona und Umgebung

 

Museu del Perfum

”Parfum ist eine innere Dimension der Weiblichkeit, die auf unnachahmliche Weise das ausdrückt, was anders nicht gesagt werden könnte”, soll Coco Chanel gesagt haben. Wer nicht nur Parfums, sondern auch deren vielgestaltige Flakons liebt, der sollte das Parfummuseum am Passeig de Gràcia 39 besuchen. Bereits im Jahr 1961 wurde hier ein Museum eröffnet, das ganz der Geschichte des Parfums und dessen Flakons gewidmet ist. 5000 unterschiedliche Flakons, die einst Parfum enthielten, sind hier ausgestellt: Antike ägyptische, griechische, römische und arabische, ebenso wie moderne Flakons. Übrigens: Ein Besuch des Parfummuseums lässt sich bestens kombinieren mit einer Besichtigung der Sightseeing-Klassiker La Pedrera oder Casa Batlló, die direkt um die Ecke liegen.

Foto: Museu del Perfum

Adresse: Passeig de Gràcia, 39 (Barcelona)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:30h – 20:00h, Samstag 11:00-14:00h
Eintritt: 5,00€, ermäßigt 3,00€
Info unter http://www.museudelperfum.com

Museu dels Autòmats

Auf dem Berg Tibidabo befindet sich der älteste Vergnügungspark Spaniens, der bis heute in Betrieb ist. Er wurde im Jahr 1889 eingerichtet und viele seiner Attraktionen stammen aus dieser Zeit. Wer auf der Suche nach dem ultimativen Adrenalinkick ist, findet vermutlich in Kataloniens modernen Freizeitparks schneller sein Glück. Für all jene, die einen Sinn für den nostalgischen Charme des Ortes haben, versprüht der Vergnügungspark am Tibidabo pure Magie. Das gilt auch und ganz besonders für das Automatenmuseum, Museu dels Autòmats. Mit 40 Automaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist dieses Museum ein kleines Schmuckstück unter den vielen beeindruckenden Museen Barcelonas. Die Automaten stammen aus unterschiedlichen Ländern, der älteste von ihnen, der Mandolinisten-Clown, erblickte 1880 das Licht der Welt. Die jüngste Errungenschaft des Parks ist hingegen ein Automat mit dem Namen “Die Gebrüder Gaüs oder das Gleichgewicht der Welt” aus dem Jahr 2005, entworfen und hergestellt von Lluís Ribas, dem Konservator des Museums.

Foto: Museu dels Automàts

Adresse: plaça Tibidabo, 3-4 (Barcelona)
Öffnungszeiten: 12:00h-21:00h
Eintritt: Erwachsene 12,70€, Kinder unter 120cm, 7,80, Kinder unter 90cm gratis
Infos: www.tibidabo.cat Den Link zum Automatenmuseum finden Sie hier.

Museu de carrosses fúnebres – Die luxuriösesten Beerdigungskutschen der Geschichte

Barcelonas Friedhöfe sind wahre Horte der Kunst und Kultur – nicht umsonst gibt es seit einiger Zeit Führungen über die schönsten Friedhöfe Barcelonas, die einen faszinierenden neuen Blick auf Geschichte und Leben der Stadt erlauben. Interessant ist natürlich auch, einen Blick auf die Fahrzeuge zu werfen, in denen die berühmten und weniger berühmten Verstorbenen der Stadt ihre letzte Reise antraten – und genau das kann man im Museu de carrosses fúnebres mit seinen 20 Ausstellungsstücken tun, unter denen nicht nur historische Kutschen, sondern auch Autos sind.

Foto: Cementiris Barcelona

Adresse: Mar de Déu de Port, s/n (Barcelona)
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 10:00 – 14:00 Uhr, geführte Besichtigung samstags um 12:00 Uhr
Eintritt: gratis
Info: http://www.cbsa.cat/colleccio/

Museu de les Mines de Cercs – Das Museum der Minen von Cercs

Im 20. Jahrhundert war der Bergbau eine der Hauptsäulen der wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis Berguedà. Heute ist er nur noch Geschichte, allerdings Geschichte von der Art, die sich lebendig am “Ort des Geschehens” erfahren lässt. Das Museum der Minen von Cercs ist dem Kohlebergbau und der lokalen Geschichte gewidmet, dem Einfluss der Bergbaus auf die Landschaft, die wirtschaftliche Entwicklung und das Leben der Menschen in der Region. Ein Besuch im Museum umfasst auch einen Rundgang durch einen Abschnitt der alten Mine, der teils zu Fuß und teils in einer Lore stattfindet und spannende Einblicke in die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter gibt.

Museu de les Mines de Cercs

Adresse plaza Sant Romà s/n Sant Corneli (Cercs, Berguedà)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10:00h – 14:00h, an Wochenenden und Feiertagen 10:00h – 15:00h, im August Dienstag bis Freitag von 10:00h – 14:00h und von 16:00h – 19:00h.
Eintritt: 7,50€, ermäßigt 6,-€ Kinder unter 12 Jahren 2,-€
Infos unter www.mmcercs.cat

 

Girona und Umgebung

Museu de la Història dels Jueus – Museum für Jüdische Geschichte

Das “Call” genannte Jüdische Viertel von Girona zählt zu den besterhaltenen Jüdischen Vierteln weltweit. Es fasziniert mit seiner wahnwitzig verwinkelten Architektur und der bewegten Geschichte seiner ehemaligen Bewohner. Die Jüdische Gemeinschaft von Girona pflegte hier vom 9. Jahrhundert bis zu ihrer endgültigen Vertreibung im Jahr 1492 eine ganz eigene Kultur, welche die Kultur Kataloniens in vielerlei Hinsicht beeinflusst und geprägt hat.
Das Museum für Jüdische Geschichte in Girona vermittelt seinen Besuchern über eine große permanente und wechselnde temporäre Ausstellungen spannende Einblicke in das Jüdische Leben in Katalonien, die Errungenschaften jüdisch-katalanischer Kultur und die Geheimnisse des Call, das Pflichtprogramm für jeden Besucher Gironas ist.

Patio des Museums für Jüdische Geschichte von Girona © Aniol Resclosa. Patronat Call de Girona

Adresse: carrer de la Força, 8 (Girona)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstags 10:00h – 18:00h, Montag, Sonn- und Feiertags 10:00h-14:00h, im Juli und August Montag bis Samstag 10:00h – 20:00h, Sonn- und Feiertags 10:00h – 14:00h
Eintritt: 4,-€, ermäßigt: 2,-€. Audioguide: 2,-€
Infos unter http://www.girona.cat/call

Museu Etnogràfic de Ripoll

Foto: Museu Etnogràfic Ripoll

Das Etnographische Museum von Ripoll versteht sich als Hüter des wertvollsten Gutes dieser Region: Der Erinnerung an das, was Tausende von Menschen immer wieder und wieder an nachfolgende Generationen weitergegeben haben. Im Museum von Ripoll findet man Arbeitsgeräte und Gegenstände des Alltags, die das Leben der Menschen über Jahrhunderte geprägt haben. Aufgeteilt in 12 Themenbereiche, wie zum Beispiel “Spielzeuge”, “Landwirtschaftliche Geräte”, “Religiöses” oder “Haushaltsutensilien” bietet die Ausstellung vergnügliche und lehrreiche Einblicke in den katalanischen Alltag vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte.

Adresse: plaça de l’Abat Oliba, s/n (Ripoll)
Öffnungszeiten: Di – Sa von 10:00h – 13:30h und von 16:00h – 18:00h, Sonn- und Feiertags sowie an Montagen im August: 10:00 – 14:00h
Eintritt: 4,00€, reduziert 3,00€
Infos unter www.museuderipoll.org

Museu de l’Anxova i la Sal – Das Museum für Sardellen und Salz

Die berühmtesten Sardellen Spaniens stammen aus L’Escala, einem Fischerdorf an der Costa Brava, das Dank der Sardellenindustrie weltbekannt wurde. Das Museu de l’Anxova i la Sal zeichnet die Geschichte der Sardellenfischerei und der kunstgerechten Verarbeitung des blauen Fisches nach und spannt einen zeitlichen Bogen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Besonders schön ist ein Besuch des Museums übrigens Mitte September, wenn die jährliche Festa de la Sal ansteht, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit lohnt es sich, hier vorbeizuschauen.

Foto: Museu de l’Anxova i de la Sal

Adresse: av.Francesc Macià, 1 (L’Escala, Girona)
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10:00h – 13:00h. Vom 1. Juli bis 30. August von 10:00h – 13:00h und 17:00 – 20:00h.
Eintritt: 2,15€, ermäßigt 1,10€
Infos unter http://museudelanxovaidelasal.blogspot.de/

Museu del Suro – Das Korkmuseum

Kork ist ein wunderbares Material. Es ist leicht, stabil und umweltfreundlich und die Krönung jeder guten Weinflasche. 60% des weltweit produzierten Korks werden in Portugal hergestellt, Spanien belegt mit 30% den Platz 2 dieser wenig beachteten Weltrangliste und auch in Katalonien widmet man sich seit Jahrhunderten mit Hingabe dem ehrwerten Handwerk der Korkproduktion . Im Korkmuseum in Palafrugell erfährt man alles über den Prozess der Korkgewinnung und -verabeitung. Dieser beginnt bei den Korkeichen, die in regelmäßigen Abständen so geschält werden, dass die Bäume keinerlei Schaden nehmen und endet, wenn der Kork die Form eines Flaschenverschlusses angenommen hat. Anhand von insgesamt 6000 Ausstellungsstücken wird der tief in der Kultur des Mittelmeerraumes verwurzelte Prozess der Korkgewinnung und -verarbeitung auf spannende Weise nachvollziehbar.

Ausstellungsraum des Korkmuseums © Pitu Garcia Batlle. Arxiu d’Imatges del MSP

Adresse: placeta del Museu del Suro, s/n (Palafrugell, Girona
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10:00 – 13:00h und 16:00h – 19:00h, Samstag 10:00h – 14:00h und 17:00h – 20:00h, an Sonn- und Feiertagen 10:00h – 14:00h

Im Juli und August Montag bis Samstag 10:00h – 14:00h und 17:00 – 20:30h, Sonntag 10:00h – 14:00h
Eintritt: 3,-€, ermäßigt 1,50€
Infos unter www.museudelsuro.cat

Provinz Lleida

Parc dels búnkers de Martinet – Park der Bunker von Martinet

Das Interpretationszentrum Park der Bunker von Martinet ist einem wenig bekannten Aspekt der Geschichte Spaniens in den Jahren nach dem Bürgerkrieg gewidmet. Die sogenannte “P-Linie” war eine Verteidigungsfront, die nach dem Ende des spanischen Bürgerkrieges Anfang der 40er-Jahre mit der Absicht errichtet wurde, Spanien vor einer Invasion durch die Aliierten zu “schützen”. Sie durchzog die gesamten Pyrenäen vom Cap de Creus bis in Baskenland. Der Landkreis Cerdanya, in dem der Park der Bunker liegt, galt als strategisch besonders wichtig und weist deshalb eine besonders hohe Konzentration von Bunkern auf. Im Parc dels búnkers de Martinet kommen die Besucher diesem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur, das in Vergessenheit fiel, als das Franco-Regime sich etabliert hatte.

Foto: Parc dels Búnquers de Martinet i Montellà

Adresse: carretera LV – 4055 de Martinet a Montellà (Lleida)
Öffnungszeiten: Wechselnde Öffnungszeiten je nach Jahreszeit. Infos gibt es hier.
Eintritt: 8,-€
Infos unter www.bunquersmartinet.net

Botigues-Museu de Salàs – Das Museum der alten Läden von Salàs

Die Landschaften und Dörfer des Pallars Jussà sind nach wie vor ein Geheimtipp unter Kataloniens Reisezielen – und zwar einer, der es in sich hat. So befindet sich eines der bezauberndsten Museen Kataloniens, das Jung und Alt gleicher Maßen in seinen Bann zieht, im historischen Örtchen Salàs de Pallars. Dieses ist bislang in erster Linie für seine Bahnstation bekannt, an welcher der berühmte Nostalgiezug Tren de Llacs hält. Wir empfehlen dringend, auszusteigen und dem Botigues-Museu de Salàs einen Besuch abzustatten. Auf private Initiative hin sind die Untergeschosse einiger Dorfhäuser in jene historischen Geschäfte und Lädchen zurückverwandelt worden, die einst der Lebensmittelpunkt von Salàs waren. Mit verschwenderischem Detailreichtum beeindruckt hier nicht nur der Kolonialwarenladen mit all seinen fantastisch-exotischen Schachteln und Produkten, sondern auch ein Friseursalon, eine Apotheke, ein Kurzwarenladen und ein Tabakwarenladen. Sie alle katapultieren den Besucher zurück in die Lebenswelt der spanischen Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts. Bei geführten Besuchen auf Spanisch und Katalanisch erfährt man außerdem spannende Details und viele Anekdoten über das Leben in Salàs.

Der historische Kolonialwarenladen ist Teil des außergewöhnlichen Museums in Salàs © Kiribatis

Adresse: carrer de Bon Jesús (Salás del Pallars, Pallars Jussà)
Öffnungszeiten: Die je nach Wochentag und Jahrezeit wechselnden Öffnungszeiten kann man unter http://botiguesmuseusalas.cat/es/visita/horarios/ nachschauen
Eintritt: 5,00€, für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei
Weitere Infos: http://botiguesmuseusalas.cat

Und hier noch ein paar weitere Museumsempfehlungen:

Provinz Tarragona:

Museu de la Vida Rural
Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir in virtuellen Räumen – sei es, wenn wir das Navigationsgerät konsultieren, um die beste Strecke für eine anstehende Autofahrt herauszufinden, beim Online-Shopping oder gar auf Beziehungssuche im Internet. Das Museu de la Vida Rural, das “Museum des Lebens auf dem Lande” ruft uns in Erinnerung, welche Werkzeuge und Geräte Bauern, Handwerker und Kunsthandwerke über Jahrhunderte verwendet haben. Es erlaubt seinen Besuchern, sich auf eine ganz taktile Weise jener materiellen Welt anzunähern, die das erfolgreiche Leben und Überleben auf dem Lande erst möglich machte. Die hier ausgestellten Stücke darf man anfassen und erfahren, welche Bedeutung sie bis vor wenigen Jahrzehnten für das Leben auf dem Lande hatten.

Adresse: crta. de Montblanc (L’Espluga de Francolí, Tarragona)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10:30h – 14:00h und 16-18:30h. An Sonn- und Feiertagen von 10:30h bis 14h
Eintritt: 5,-€, ermäßigt, 4,-€
Infos unter www.museuvidarural.com

La Trinxera
Das kleine Museum La Trinxera ist der Ebroschlacht des Jahres 1938 gewidmet und damit einer der härtesten und blutigsten des spanischen Bürgerkrieges. La Trinxera verdankt seine Existenz den Bemühungen von Pere Sanz, der seit vielen Jahren Kriegsfundstücke aus der Umgebung sammelt. Im Museum finden sich Postkarten von Soldaten an ihre Familien, Uniformen beider Parteien und Geschütze aller Art. Prunkstück der Sammlung ist eine Fotokamera, die laut Pere Sanz dem großen Fotografen Robert Capa selbst gehört hat. Es lohnt sich, den Besuch von La Trinxera mit dem Besuch des Centre d’Interpretació 115 zu verbinden, das nur wenige Meter entfernt im verlassenen Stadtkern von Corbera d’Ebre liegt, dessen Ruinen ein Mahnmal des Bürgerkrieges sind.

Adresse: Ponent 11 (Corbera d’Ebre, Terra Alta)
Öffnungszeiten: An Werktagen nach Vereinbarung, an Feiertagen von 11:00 – 13:00 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr.
Eintritt: 4,00€
Info unter www.latrinxera.es

Barcelona und Umgebung:

Museu de Badalona – Unter Römern
Lust auf einen Spaziergang durch eine antike römische Stadt? Dann besuchen Sie doch das Mueum von Badalona. Nur 20 Minuten in der Metro vom Stadtzentrum Barcelonas entfernt, hütet das Museum auf 3.400m2 Fläche die begehbaren Reste der römischen Stadt Baetulo aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Hier sind nicht nur Straßen und Thermen erhalten, sondern auch verschiedenste Gegenstände des römischen Alltags. Soundcollagen begleiten die Ausstellung und geben dem Besucher das Gefühl, bei einer Zeitreise in die Antike mitten im alten Baetulo gelandet zu sein.

Adresse: pl. Assemblea de Cataluña, 1 (Badalona)
Öffnungszeiten: Di – Sa 10:00-14:00h und 17:00 bis 20:00h, Sonntag: 10:00h – 14:00h
Eintritt: 6,00€, ermäßigt 4,80€
Info und Öffnungszeiten an Feiertagen unter www.museudebadalona.cat

Museu Molí Paperer
Die Molí Paperer de Capellades ist eine alte Papiermühle, deren aus dem 18. Jahrhundert stammende Strukturen komplett erhalten sind. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Quelle, welche diese und die 16 weiteren Mühlen des Dorfes mit Wasser versorgte. Capellades war im 18. und 19. Jahrhundert eine der bedeutendsten Papierproduktionsstätten Spaniens. Das 1958 gegründete Museu-Molí Paperer de Capellades begnügt sich allerdings nicht damit, den Besuchern die alten Werkzeuge, Geräte und Techniken vorzustellen. Bis heute produziert man hier Papier von Hand und ermöglicht somit den Besuchern besonders lebendige Einblicke in dieses alte Handwerk.

Adresse: carrer de Pau Casals 10 (Capellades, Barcelona)
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9:00h – 14:00h und 15:00h – 18:00h. Freitag, Samstag und an Feiertagen 10:30h – 14:30h
Eintritt: 6,25€, ermäßigt, 3,55€
Infos unter www.mmp-capellades.net

 

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